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Erste Absolventen der neuen Ausbildung zu medialen Bankkaufleuten

mediale beratung videogespräch foto ksk koelnKreissparkasse Köln bietet dieses Modell ergänzend zur klassischen Ausbildung auf der Filiale an

Köln, den 18. Februar 2026 - Vor zweieinhalb Jahren hatte die Kreissparkasse Köln mit zwei jungen Menschen den neuen Ausbildungsweg zu medialen Bankkaufleuten gestartet. Die beiden „Pioniere“ Finn Packmohr aus Bergheim und Alexander Karl Schmitz aus Mechernich haben nun im Januar ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

„Die Einführung dieses Modells hat sich bewährt, so dass wir es auch zukünftig als Ergänzung zur klassischen Ausbildung in unseren Filialen anbieten werden“, sagte Sebastian Voolsta, Bereichsdirektor Personalentwicklung bei der Kreissparkasse Köln, die insgesamt jedes Jahr über 100 Auszubildende neu einstellt.

Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvierten die beiden in Frechen-Königsdorf und in Siegburg, den beiden Standorten der Medialen Beratung der Kreissparkasse Köln. Diese Einheit betreut hauptsächlich Kundinnen und Kunden, die nicht (mehr) im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse wohnen. Die Beratung findet dabei auf medialen Kanälen statt, etwa per Videocall oder Telefonat.

„Diese Ausbildung hat mich damals sofort angesprochen, denn sie ist zukunftsorientiert und international“, so Alexander Karl Schmitz. Dem pflichtet Finn Packmohr bei: „Man hat Kontakt mit Kundinnen und Kunden, die hier aus der Region stammen, deren Lebensweg sie aber in andere Metropolen geführt hat. Gerade wenn jemand ins Ausland gezogen ist, steckt dahinter oft eine spannende Geschichte.“

Die erlernten Inhalte sind dieselben wie bei einer klassischen Bankausbildung: Für das Service- und Kassengeschäft geht es zwischendurch für zwei Wochen auf eine Filiale, die Beratung findet komplett medial statt. Das Kundengespräch als solches unterscheidet sich dabei gar nicht so sehr von einer Beratung vor Ort. „Was man allerdings benötigt und sehr schnell lernt, sind eine gewisse Gelassenheit und Kreativität, wenn beim Kunden mal der Ton oder das Bild ausfällt. Es findet sich immer eine Lösung“, so Packmohr. Und Schmitz fügt an: „Für den Einstieg war es sehr hilfreich, dass wir digitales Arbeiten schon aus der Schule gewohnt waren.“

Als einen Vorzug der Medialen Beratung führen beide an, dass sich auf diesem Weg bestimmte Kundenwünsche komfortabel erfüllen lassen, zum Beispiel ein Gespräch zu untypischen Uhrzeiten. Die Kundschaft schätze die Flexibilität, eine Beratung auch von zu Hause in Anspruch nehmen zu können, so Schmitz. „Die Kundinnen und Kunden kommen aus jeder Altersschicht und sind durchweg digital affin“, ergänzt Packmohr. Spezielle technische Voraussetzungen würden jedoch nicht benötigt: „Um zu einer Beratung per Videocall einzuladen, senden wir der Kundin oder dem Kunden einen Link ins E-Postfach des Online-Bankings“, erklärt Finn Packmohr. „Mit einem Klick öffnet sich die Sitzung dann ganz einfach im Browser.“

Rückblickend empfinden es beide als gute Entscheidung, diesen Weg eingeschlagen zu haben. „Ich habe eine moderne Ausbildung erlebt, die den eigenen Horizont erweitert“, so Schmitz, der nun zunächst ein Vollzeitstudium anschließt. Finn Packmohr hat ebenfalls bereits ein Studium begonnen, das er berufsbegleitend mit einer Karrierechance innerhalb der Kreissparkasse Köln verbindet.

„Die positiven Erfahrungen des ersten Ausbildungsjahrgangs in diesem Modell freuen uns sehr“, bilanziert Sebastian Voolstra. „Wir werden das Konzept weiterentwickeln und es neben der Medialen Beratung künftig auch mit unserem Team Finance verzahnen.“ Diese Einheit berät ebenfalls über mediale Kanäle und richtet dabei ihren Fokus auf junge Kundinnen und Kunden zwischen 18 und 30 Jahren, die sich in der Schulzeit, Ausbildung, im Studium oder Berufsstart befinden. Das Team Finance bildet an den Standorten Königsdorf, Siegburg und Bergisch Gladbach aus. Nähere Informationen sind im Internet unter www.ksk-koeln.de/ausbildung abrufbar.

Abbildung: Team der Medialen Beratung der Kreissparkasse Köln – hier Nicole Herzberg und Isabel Schmitt – freut sich auf die nächsten Auszubildenden zu medialen Bankkaufleuten.
Quelle: www.ksk-koeln.de