Studie: Energiesubventionen für die Industrie bremsen den Umbau zu klimaneutraler Produktion

München/Berlin, 2. Oktober 2026. Während der Bundestag über die Reform des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) verhandelt, zeigt eine neue Studie: Ein großer Teil der staatlichen Energiepreishilfen für die Industrie ist nicht an Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs gekoppelt. Nach Berechnungen des Forum Ökologische Sozialwirtschaft (FÖS) und des Reiner-Lemoine-Kolleg (RLK) im Auftrag von Bellona Deutschland und dem Umweltinstitut München betrifft das fast 10 von 23 Milliarden Euro jährlich.
Bei den anderen 13 Milliarden Euro bestehen häufig nur schwache Anforderungen an so genannte ökologische Gegenleistungen wie die Einführung von Energie-Managementsystemen, Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen oder die Elektrifizierung...





