Wähle das übelste Unternehmen der Welt

public_eye_award_2011_nominierte_unternehmenDie Public Eye Awards 2011 werden am 28. Januar 2011 anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos verliehen.

Diesen Preis erhalten seit dem Jahr 2000  regelmäßig Konzerne, die sich im vorangegangenen Jahr besonders verantwortungslos gegenüber Menschen und Natur verhalten haben.

Zur Auswahl in diesem Jahr stehen (siehe Bild):

 AngloGold Ashanti

Axpo

bp

foxconn

Neste Oil (Favorit von Rettet den Regenwald!)

Phillip Morris

Anprangern ist ein Praxis, die nicht sehr nachhaltig ist. Doch ist es sinnvoll einmal ins Bewusstsein zu rufen, was gerade geschieht. Diese Unternehmen sind nur erfolgreich, weil wir alle sie dazu machen. Der belächelte Öko-Biolatschen-Freak hat längst ausgedient. Bei dem was wir Menschen gerade tun, handelt es sich um Verantwortungslosigkeit und Engstirnigkeit. Kein Arbeitsplatz kann gerechtfertigt werden, wenn dadurch unsere Lebensgrundlage zerstört wird.

Um das Ganze zu verdeutlichen nenne ich ein Beispiel: Ich lebe an einem See, der mich mit köstlichem Fisch versorgt. Es ist neben meinem kleinen Garten meine Lebensgrundlage, denn weit und breit ist nichts anderes in Sicht. Wenn ich hier und da einen leckeren Hecht angele und ihn zubereite, so bleibt der Fischbestand im Gleichgewicht und im nächsten Jahr werden neue Kinder geboren. Wenn ich aber, eine Party geben will und damit protze, dass mein Teich der fischreichste ist und alle Fische mit einem Male heraus hole, ist innerhalb kurzer Zeit keiner mehr übrig. Ich werde nie wieder tierisches Eiweiß zu mir nehmen können. Wenn ich das mit meinem Blumenkohl genauso mache, wenn ich alle Bäume in meinem Garten fälle u.u.u. dann sitze ich irgendwann in einem kalten Haus und habe weder Essen noch zu trinken. Ich kann ausziehen und schauen, ob ich Nachbarn habe und dort weiter machen, aber auch wenn ich ihn im Kampf besiege, werde ich seine Lebensgrundlage zerstören und wieder in einem kalten Haus mit Hunger und Durst sitzen. Es ist ein Teufelskreis.

Vielleicht ändern wir mal die Blickrichtung. Weg von: "Ich will haben"...hin zu "Ich will schaffen"

Es ist ein simpler Vergleich aber so ist es im Grunde auch. Was machen wir? Das natürliche Gleichgewicht müssen wir wieder herstellen. Ansonsten benehmen wir uns nicht wie verantwortungsbewusste Wesen. Konzernlenker und Börsenspieler sind nichts weiter, als Teenager, die nicht auf die Weisheit der Stimme der Natur (ihrer Lebensspenderin) hören.

 Weitere Informationen über den Award und die "Arbeit der Unternehmen" finden Sie hier: www.publiceye.ch/de/vote/

Ilka Baum

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