Das Arkadas-Theater spielt weiter

Kölner Stadtanzeiger berichtet:

Von Eva Helm, 07.01.11

Arkadas_buehne_der_kulturen_Koeln_ehrenfeldHohe Schulden und sinkende Saaleinnahmen: Noch im Dezember 2010 war die Zukunft des Arkadas-Theater völlig ungewiss. Nun hat die Stadt den Betrieb mit 125.000 Euro gesichert. Zudem setzt das Programm neue Akzente.

 "Bühne der Kulturen" - Das Ehrenfelder Theater Arkadas.Ehrenfeld - Im „Arkadas-Theater - Bühne der Kulturen“ in Ehrenfeld wurde am Donnerstag hörbar aufgeatmet. „Jetzt ist sicher, dass unser Haus auch im Jahr 2011 professionell weitergeführt werden kann“, sagt der 1. Vorsitzende des Trägervereins „Bühne der Kulturen“ Arif Ünal.
Noch im Dezember 2010 hatte die Zukunft des Theaters auf tönernen Füßen gestanden. Der Grund: Hohe Schulden, sinkende Saaleinnahmen und Probleme bei der Personalplanung. Die Rettung aus der Krise verdankt der Verein großzügigen Spendern, vor allem aber einem Kredit der Kölner Bank und der finanziellen Unterstützung des Kölner Kulturamtes. „Ohne diese Zuschüsse wäre die Finanzkrise nicht zu bewältigen gewesen“, betonte Ünal. Mitarbeiter des Theaters sowie bereits engagierte Künstlerinnen und Künstler könnten sich einer weiteren Zusammenarbeit sicher sein.

Für den Kulturbetrieb im laufenden Jahr sind nun einige Änderungen geplant. Die Regisseurin Mithra Zahedi, seit August 2010 Geschäftsführerin und zuständig für die künstlerische Leitung der Bühne, wird Köln verlassen. Wer ihre Nachfolge antritt, ist noch unklar. In der Buchhaltung übernimmt Jürgen Wippich, seit über 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen des Theaters tätig, die weitere Finanzplanung.

Neue Gruppen integrieren

Neue Akzente beim Programm soll der zukünftige Schwerpunkt „Tanz“ setzen, so Ünal. In Zusammenarbeit mit dem Choreografen, Regisseur und Filmemacher Klaus Dilger geben die Kölner Tanz-Tage im Januar hierzu den Auftakt. Außerdem habe man als Forum für interkulturellen Austausch ein großes Interesse daran, auch andere ethnische Gruppen in den Spielplan zu integrieren, sagt Wippich.

In jedem Fall ist für 2011 Optimismus angesagt. Denn neben den 50.000 Euro erwarteter Saaleinnahmen hat das Kulturamt einen Zuschuss in Höhe von 125.000 Euro zur Unterstützung des Theaterbetriebes bewilligt. „Diese Zusage bezeugt das öffentliche Interesse an unserer Bühne der Kulturen“, so Wippich. „Und sie bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung, den Saal mit gutem Programm zu bespielen und ihn am Laufen zu halten.“

http://www.ksta.de/html/artikel/1288741463906.shtml

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