Umweltinstitut: Landwirtschaftsministerium muss Pestizidreduktion voranbringen, nicht abschwächen

München, 16. August 2022. Das Umweltinstitut München kritisiert die Ankündigung aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), sich gegen ein Pestizidverbot in Landschaftsschutzgebieten einzusetzen. Am Rande von Bauernprotesten gegen die europäische Farm-to-Fork-Strategie hatte BMEL-Staatssekretärin Silvia Bender am 15. August laut Medienberichten erklärt, die Definition ‚sensibler Gebiete‘ im Vorschlag der EU-Kommission ginge „definitiv zu weit“. Landschaftsschutzgebiete sollten ihrer Meinung nach nicht in die Liste der sensiblen Gebiete aufgenommen werden [1].
Dazu kommentiert Veronika Feicht, Referentin für Agrarpolitik am Umweltinstitut:
„Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag angekündigt, den Einsatz von...

















