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12 Jahre Kurzfilmfest für SchülerInnen „.mov“ Preisverleihung „Movy 2019" im Cinenova Kino am 11. Juli 2019

4t8wv9jQKöln, 04.07.2019 – Der Movy 2019 für den besten Kurzfilm geht an „Kippa“ (Drehbuch/Regie: Lukas Nathrath). Der Filmpreis wird im Rahmen des Kurzfilmfestes „.mov“ verliehen. Die KultCrossing gemeinnützige GmbH richtet die Veranstaltung zur Medienbildung von Schülern zum zwölften Mal an den zwei Tagen vor den Zeugnissen, im Cinenova Kino aus.

Der Gewinnerfilm erzählt die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte von Oskar, der von seinen Mitschülern brutal drangsaliert und bedroht wird, nachdem diese erfahren, dass er jüdisch ist. Während der Schulleiter die Appelle seiner Eltern ignoriert, sucht Oskar eigene Wege, mit den Demütigungen umzugehen.

„Kippa" ist ein Kurzfilm über antisemitisches Mobbing und Ausgrenzung aufgrund von Religionszugehörigkeit. Es ist darüber hinaus, wie Lukas Nathrath selbst sagt, ebenso „eine universellere Geschichte über Gruppendruck, Ausgrenzung, Verrat, aber auch Freundschaft."
„Ein Film über Courage, über das Einstehen für menschliche Werte und das Finden einer Haltung zum Thema Vorurteile und Ausgrenzung, zu einem leider sehr aktuellen Thema. An diesem Beispiel können Jugendliche sich selbst hinterfragen und ihr Verhalten reflektieren. Deshalb hat dieser Film den Movy mehr als verdient“, begründet KultCrossing Geschäftsführerin Christa Schulte die Juryentscheidung für den Siegerfilm.

Nathrath ist bereits seit früher Jugend als Schauspieler für Film, Fernsehen und Theater tätig und hat u.a. mit Regisseuren wie Achim von Borries und Joseph Vilsmaier gearbeitet. In München studierte er zunächst Amerikanistik mit Schwerpunkt Film und Auslandssemester an der London Academy of Music and Dramatic Art, bevor er sein Regie Masterstudium an der Hamburg Media School mit dem Film „Kippa“ abschloss.

Der Regisseur wird den durch eine Fachjury vergebenen Filmpreis „Movy“ am Donnerstag, 11. Juli 2019, persönlich entgegennehmen und den jungen Zuschauern Gelegenheit geben, aus erster Hand Informationen zur Filmidee und Filmentstehung zu bekommen und so auch Berufsbilder rund um den Film kennenzulernen.
Neben dem Preisträger gibt das Team des Cinenova im Expertengespräch Einblicke in die Welt des Kinobetriebes.

Für die zwölfte Ausgabe des Kurzfilmfestes für SchülerInnen „.mov“ hat KultCrossing insgesamt elf Kurzfilme deutscher, französisch-schweizerischer, niederländischer und nepalesisch-britischer Produktionen ausgewählt. Die Beiträge sind zwischen 5 und 27 Minuten lang.
Egal ob Hummel oder Gangster, Vegetarier oder Follower – jeder der Protagonisten erzählt eine spannende Geschichte innerhalb der Themenkreise „Filmische Spielarten", „Beziehungsgeschichten", „Identitätsfragen" und „Welche Bedürfnisse kultivieren WIR?“. Zur Planung und Durchführung der Veranstaltung kooperiert KultCrossing mit dem Internationalen Filmfest Emden-Norderney.
Unterstützt wird „.mov“ durch DERTICKETSERVICE.DE GmbH & Co. KG und Salaud Morisset Films Production & Distribution.

Hintergrundinformation
Das Kurzfilmfest wurde 2008 als Filmbildungsreihe für Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen, um das Genre des Kurzfilms populärer zu machen und es als unterrichtstaugliches Format zu etablieren. Dabei geht es ebenso um das Anschauen und die Analyse von Filmen wie um die Diskussion mit den Filmemachern. Auch in diesem Jahr werden wieder auswählte Filmschaffende bei „.mov“ zu Gast sein, die den Jugendlichen spannende Einblicke in die Welt der Macher vermitteln werden. „Dass ein Film nicht von alleine entsteht, ist allen klar. Wie viele verschiedene Berufsgruppen mitwirken, ist in jedem Abspann sichtbar. Doch neben dem Künstlerischen geht es auch um Finanzierung, Management, Technik, Vertrieb und Marketing. All das aus erster Hand zu erfahren, ist faszinierend und schafft die von KultCrossing immer wieder angestrebte Praxisnähe“, so Christa Schulte, ehrenamtliche Geschäftsführerin der KultCrossing gemeinnützige GmbH. Seit 2011 ist die Vergabe des „movy“ – als Preis für den besten Kurzfilm – fester Bestandteil des Programms. Die Verleihung findet dabei am zweiten Tag im Rahmen des cineastischen Spektakels statt.

Über KultCrossing
KultCrossing versteht sich als Vermittler zwischen Jugend und Kultur und fördert diesen Dialog mit Hilfe von fächerübergreifenden Konzepten zur Verbesserung der Allgemeinbildung und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Durch KultShops (Workshops unter der Leitung von Kulturschaffenden und Professionals), vergünstigte Kulturabonnements und Veranstaltungen wie das Kurzfilmfest „.mov" wird Kultur für Schüler der Sekundarstufen I und II aller Schultypen, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, erlebbar. Ziel ist die Förderung sozialer Kompetenzen sowie Offenheit, vernetztem Denken und Kreativität, die den Jugendlichen auch im späteren Berufsleben helfen sollen. Die 2006 gegründete gemeinnützige GmbH mit Sitz in Köln ist seit 2013 als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Initiatoren von KultCrossing sind der geschäftsführende Gesellschafter Christian DuMont Schütte und Studiendirektorin und ehrenamtliche Geschäftsführerin Christa Schulte, M.A. Kulturelle Bildung an Schulen.

www.kultcrossing.de

 

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