Kino im Kulturbunker im Januar 2011

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14.01.2011 20:00 Uhr
Wo waren wir Frauen als die Männer zum Mond flogen?

Spielfilm von Chris Vander Stappen, Be/Fr/Ca. 2001, 100 Min.

Am 10. Juli 1969, kurz bevor der erste Mann den Mond betritt, will Sacha endlich ihrer Familie die Wahrheit sagen und damit alle in sie gesetzten Hoffnungen zerstören: Sie hat ihr Medizinstudium geschmissen und liebt eine Frau.

Aber vor Ort, in Brüssel, mitten auf der Willkommens-Party, die ihre überglückliche Mutter für sie ausgerichtet hat, kriegt Sacha kalte Füße und verpasst den richtigen Moment. In den Tagen darauf reiht sie sich wie früher ein in die warmherzige, aber völlig chaotische Routine ihrer Familie, in der eine unermüdliche Heiterkeit und permanentes Gequatsche jeden Versuch eines ernsthaften Gesprächs im Keim erstickt. Dennoch merkt Sacha bald, dass sie nicht das einzige Familienmitglied mit einem Geheimnis ist. Und sollte der Mensch es wirklich schaffen, auf den Mond zu spazieren, dann wäre vielleicht auch diese Familie dazu in der Lage, sich en! dlich einmal der Realität zu stellen...

WO WAREN WIR... ist der erste Spielfilm der gefeierten Drehbuchaurtorin Chris Vander Stappen („Mein Leben in Rosarot“, „Soeur Sourire“)

Diese Veranstaltung wird im Rahmen von Play Gender präsentiert und ist gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.


Preis: 6,50 € / 5,- € (erm.) 


  
15.01.2011 21:00 Uhr
Torn Heads - Livebegleitung zum Stummfilm Support: Julia Dauksza

Frau W: Laptop & Bettina Wenzel: Stimme spielen live zum Film „Die Muschel und der Kleriker“
Regie: Germaine Dulac Drehbuch: Antonin Artaud

Marion Wörleaka Frau W ist Computermusikerin
Ihr Ansatz ist undogmatisch, genreübergreifend, dekonstruktivistisch und minimalistisch. Sie schreibt Musik für Film- und Hörspielproduktionen, spielt solo, in der festen Formation PIRX und in Ad-Hoc-Ensembles. Sie arbeitet als Grafikerin, ist seit 2005 Ko-Begründerin und Kuratorin der Konzertreihe „Nachtjournal“ in Köln, seit 2006 Gründungs-& Vorstandsmitglied des ZAM e.V.- Zentrum für Aktuelle Musik in Köln, und seit 2009 Ko- Betreiberin und Gründerin des Musiklabels „satelita“. Seit vielen jahren widmet sich Marion Wörle immer wieder der Live-Vertonung von Stummfilmen. Gerade die experimentelle Elektronik vermag es verblüffenderweise, die passende&nbs! p; Ergänzung zu den alten Filmen zu sein.

Bettina Wenzel - Intermediale StimmPerformance
Bettina Wenzel ist Stimmkünstlerin und Komponistin. Seit 2000 widmet sie sich der Entwicklung von intermedialen Performances, kreiert und performt ihre eigenen Stücke. Zudem steht die Wechselwirkung der Medien Stimme, Objekte und Video im Fokus ihrer künstlerischen Arbeit. Als Stipendiatin der Kunststiftung NRW und des Goetheinstitutes Mumbai war sie von April bis September 2009 sechs Monate lang in Mumbai und hat dort mit indischen Künstlern verschiedener Sparten zusammengearbeitet. Festivals führten sie u.a. nach Belgrad, Basel, Gent,  Lissabon, Nitra (SL), Brno (CZ), Paris, Prag, Trondheim, Wien, Wels, Scheifling (Schrattenberg), New York, Los Angeles, San Francisco, San Antonio (USA), Mumbai, Neu Delhi, Trivandrum und Kochi (Indien).

Die Muschel und der Kleriker
(Originaltitel: ! La Coquille et le clergyman)
Regie: Germaine Dulac, Drehbuch: Antonin Artaud
1928, Dauer: 40 Min

Nach der Vorlage von Antonin Artaud erzählt Germaine Dulac das erste surrealistische Werk der Filmgeschichte, die Geschichte eines jungen Geistlichen, der sich unverkennbar im ödipalen Dreieck zwischen einer unerreichbaren Frau und einem jovial-dominanten älteren Mann bewegt. Traumatisch gefangen in seiner unerfüllten Sehnsucht, schwankt er zwischen Zerstörungswut und Kastrationsangst.

Germaine Dulac (1882-1942)
Dulac war eine französische Filmregisseurin und Filmtheoretikerin. Sie wurde Redakteurin bei La Française, wo sie unter anderem Theater- und Filmkritiken schrieb. Dulac debütierte als Regisseurin mit dem Film Les Soeurs ennemies aus dem Jahr 1915.
Sie wandte sich neuartigen künstlerischen Ausdrucksmitteln zu; Sie war neben Louis Delluc
der wichtigste Vertreter des französischen Filmimpressionismus Anfang der 20er Jahre.
Ihr Film La coquille et le clergyman (1928), nach einem Drehbuch von Antonin Artaud, gilt als der erste surrealistische Film, der noch vor dem Film Ein andalusischer Hund (1928) gedreht wurde.

Support:
Julia Dauksza – E-Gitarre, Gesang, Videos
Hinter dem Projekt-Namen „Chineselightbulb“ verbirgt sich eine Grenzgängerin zwischen Malerei, Film und Musik. Julia Dauksza hat sich auf die auf die Schnittstellen zwischen Klang und mal abstrakten, mal erzählerischen, bewegten Bildern spezialisiert hat. Ein improvisiertes Experiment mit verschiedenen Instrumenten und Blickwinkeln auf der Spur von Träumen und Albträumen.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen von Play Gender präsentiert und ist gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Preis: 7,- €/ 5,- € (erm.)

www.kulturbunker-muelheim.de

 
 

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